Erster Zehlendorfer Gebrauchshunde-Sportverein

Welpenspielgruppe, Junghundegruppe, Agility, Obedience, THS, VPG, Fährte, Unterordnung

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Gehorsamstraining / Unterordnung

Unabhängig davon, ob ein Hund im Sport, auf Ausstellungen oder als Familienhund eingesetzt wird, sollte er in jedem Fall über ein Mindestmaß an Gehorsam und Nervenstärke verfügen. Zu Beginn ist der Besuch einer Welpengruppe unbedingt empfehlenswert. Auch der anschließende Besuch einer Junghundegruppe ist für den verantwortungsvollen und konsequenten Aufbau eines Hundes durchaus sinnvoll. Wer sich darüber hinaus aktiv im Hundesport und auch auf Turnieren bewegen oder in Prüfungen beweisen will, muss anschließend mit seinem Hund auf die Begleithundeprüfung hinarbeiten, die die Voraussetzung für die weitere sportliche Laufbahn ist. Siehe auch Fotos zur Begleithundeprüfung.

Im EZGS sind die Sportbereiche jeweils selbständig für das Gehorsamstraining verantwortlich. Jeder Bereich (VPG, THS, Agility und Obedience) bildet seine eigenen Teams aus und bereitet sie auf die Begleithundeprüfung und anschließend auf darüber hinausgehende Prüfungen und Turniere vor. Vor allem beim VPG und beim Obedience ist das Gehorsamstraining mit der erfolgreich abgelegten Begleithundeprüfung jedoch nicht beendet, sondern es geht dann erst richtig los...

Doch was soll man sich eigentlich unter „Gehorsam“ oder „Unterordnung“ vorstellen? Zwei in der Wortbedeutung eher unschöne Begrifflichkeiten. Gehorsamstraining hat erst einmal (fast) nichts mit Straßengehorsam zu tun. Es werden zwar ähnliche Kommandos wie im Alltag verwendet (Fuß, Sitz, Platz, Hier), bei der Ausführung kommt es aber auf viel mehr an: so heißt „Fuß“ nicht nur, dass der Hund neben einem laufen soll. Er muss auch bei größter Ablenkung extrem freudig, aufmerksam und mit Blickkontakt akkurat neben einem laufen und sämtliche Richtungs- und Tempoänderungen sofort umsetzen. Auch „Platz“ bedeutet kein einfaches Hinlegen. Es kommt auf die Schnelligkeit und Exaktheit der Ausführung an.

Dem Hund wird bei diesem Training Höchstleistung abverlangt, es geht nicht um Hundeschulengehorsam! An den Hund werden in diesem Bereich sowohl Anforderungen an die Physis als auch an Konzentration und Bindungsverhalten in besonderem Maße gestellt.

Damit der Hund zu solchen Leistungen überhaupt fähig ist, ist ein gewisses Potential an Arbeitswillen auf Seiten des Hundes unbedingte Voraussetzung (möglichst neben einem bereites existieren Grundgehorsam). Arbeitswille äußert sich insbesondere in zwei Merkmalen: Erstens der Wille, überhaupt mit „seinem Menschen“ etwas gemeinsam zu machen, diesem zu folgen und sich auf ihn einzulassen (wird oft auch als Meutetrieb bezeichnet). Zweitens die Eigenschaft, durch externe Reize wie Futter und/oder Beute/Spielzeuge motivierbar zu sein. Futter- und Beutetrieb sind extrem hilfreich bei der Hundeausbildung. Wie man den Hund mit diesen „Hilfsmitteln“ zu außergewöhnlichen Leistungen motivieren kann, ist der Hauptbestandteil der Ausbildung. Motivation steht ganz weit vorne auf dem Programm!


In diesem Bereich unterscheidet sich die Ausbildung sehr stark von früheren Ausbildungsmethoden. Motivation hat den Kasernengehorsam abgelöst und ist aus dem Gehorsamstraining nicht mehr wegzudenken. Trotzdem geht es beim Training nicht nur darum, einem Leckerli hinterherzulaufen. Ziel der Ausbildung ist es, dass der Hund bei der Prüfung ohne jede Motivation von Futter oder Beute trotzdem die volle Leistung abrufen kann. Dazu ist es von elementarer Wichtigkeit, dass der Hund weiß: „ich muss gucken, ich habe mich nur auf die Übung zu konzentrieren - ich muss gehorchen!“

Die ideale Kombination dieser beiden auf den ersten Blick etwas gegensätzlichen Grundsätze (positive und negative Motivation) lässt sich vielleicht am ehesten mit einem Beispiel aus unserer Welt beschreiben: ein Kind, das gerne zur Schule geht und freiwillig seine Hausaufgaben erledigt.


Ob sich ein Hund zum Hundesport eignet oder nicht, hängt in entscheidendem Maße von seinen Fähigkeiten im Gehorsamsbereich ab. Die Begleithundeprüfung ist eine der schwersten Prüfungen überhaupt, aber ein gut ausgebildeter Hund bereitet bei jedem Training (und irgendwann auch auf der Straße) ungemein viel Freude – die Mühen lohnen sich!

  • Unsere aktuellen Preise finden Sie "hier"!
  • Training findet nach individueller Absprache statt, da jeder Hund / Halter individuell betreut wird
  • Bitte mitbringen: Impfpass, Haftpflichtversicherung, Spielzeug, Leckerchen

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             Hundesportverein in Berlin: für glückliche Hunde und Halter               VDH - Verband für das Deutsche Hundewesen DVG - Deutscher Verband der Gebrauchshundsportvereine FCI - Fédération Cynologique Internationale DHV - Deutscher Hundesportverband e.V.